Werkstätten auf URAL

Auf Basis des Ural gab es verschiedene Werkstätten die entweder im Bestand von Waffensystemen durch die SU geliefert worden sind oder speziell für die NVA durch verschiedene Betriebe in der DDR gefertigt worden sind.


Je nach Fachdienst bzw. Truppenzugehörigkeit waren diese Werkstattwagen dann unterschiedlich eingesetzt und mit entsprechenden Ausrüstungsgegenständen und Werkzeugen bestückt.

Hier eine Auflistung (die jedoch nicht vollständig ist):

  • Raketen- und Waffentechnischer Dienst
  • Panzerdienst
  • Pioniere
  • Chemischer Dienst
  • KFZ-Dienst



In den Instandsetzungseinheiten wurden dann entsprechende Strukturen gebildet die eine zielgeführte Instandsetzung von Technik entsprechend ihrer Aufgaben und Wertigkeit gewährleistet hat. Zum einen war dabei die Priorität der Technik maßgebend wie auch die Kapazitäten der Instandsetzungstruppe und die technische Machbarkeit unter Feldmäßigen Bedingungen.

Beispiel:

im Feld wäre es durchaus möglich gewesen verbrannte Ventile eines Motors auszutauschen - um die Arbeit aber zu beschleunigen wurde aus den mitgeführten Ersatzteilen ein neuer Zylinderkopf verbaut und die Instandsetzung des kaputten Teils in den festen Wartungspunkten bzw. Instandsetzungsbetrieben durchgeführt

Somit wurden die meisten Werkstattwagen eher zur Wartung im Feld und Überprüfung der Technik eingesetzt. Deshalb gab es im russischen eine tiefere Staffelung der Bezeichnungen die dies deutlich macht. Die Ausrüstung der Werkstattwagen hätte aber ein viel breiteres Einsatzspektrum ermöglicht. Das wäre sogar soweit gegangen das man Karrosserieteile nachfertigen konnte bzw. komplexe Bauteile im Bereich der Metallbearbeitung bis zum "härten" der selbigen.